Diese Abhandlung über die Geschichte der Clownerie wurde vom Fernsehsender ARTE
für so gut befunden, dass sie jetzt auf deren Homepage zu lesen ist. (Im Dossier
zu dem Clownsabend am 16.11.2003)
Die Figur des Clowns übt auf viele Menschen eine große Faszination aus und es
erstaunt mich immer wieder, daß mit dem Clown so viele Klischees verbunden sind.
Viele Leute wollen partout nicht verstehen, warum ich außerhalb meiner Clownsrolle
nicht melancholisch oder traurig bin ....;o)
Warum sprechen uns die zentralen Themen des Clowns - das Scheitern und das
Fiasko - so an ? Warum hat der Clown so viele andere Künstler inspiriert ? Und
warum ist die rote Nase die kleinste Maske der Welt?

Vielleicht liegt es daran, daß der Clown uns etwas von den ewigen Freuden und
Leiden vermittelt, von der Größe und der Schwäche des Menschen und wir uns so
immer wieder in ihm wiederspiegeln können. Er spielt keine Rolle sondern lebt
sich selbst, jeden Tag auf´s Neue und schenkt dabei Freude, Staunen, Lachen und
viele Träume, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt.
Der Clown, so wie wir ihn heute kennen, ist eine relativ junge Figur. Die Suche
nach den Ursprüngen, den Vorläufern des Clowns reichen jedoch weit zurück.
vorwort, Rev. 3, Zuletzt geändert 2006-11-17 12:24, 442 Aufrufe