Der Begriff Gaukeln leitet sich lt. Wikipedia u.a. von Taschenspielertricks ab:
"vorgaukeln" - falsche Tatsachen vorspielen.
oder
Gaukler: althochdeutschen gougolôn für "sinnlose oder spielerische Bewegungen
machen"
Es gehörten früher aber durchaus auch Wanderprediger oder sog. Quacksalber dazu,
aber auch Jongleure.
Gaukler sind oft mit einer sog. Gauklertasche aufgetreten, die sie sich um die
Schulter hängen. Hierin sind zwei kammern, in denen sie ihre Requisiten
aufbewahren.
Für Weibliche Unterhaltungskünstlerinnen gab es den mittelalterlichen Begriff
Jongleress.
Es gab eine Menge Spielleute am Hof
Sänger und Instrumentenspieler;
Man konnte viele Lieder hören,
Rotruengues und neue Meldoien.
Leierspieler, Lais und Notes,
Lais mit Harfe und Frestel.
Symphonium und Psalterium,
Monocord, Cymbal und Chorons
Es dort genug tresgiteors,
Spielleute und Jongleresses.
Rosengarten vv. 999ff,
Auf dem Bild "Der Gaukler" von Hironimus Bosch sind einige wunderbare Details
zu sehen, mit denen ein Gaukler sein Publikum zum staunen bringt:
gaukler__gaukeln, Rev. 4, Zuletzt geändert 2007-01-07 18:03, 721 Aufrufe